Zurück aus der Herbstpause

Freitag, 28.06.2013

Jetzt wartet ihr schon über zwei Monate auf die Auflösung wie es weiter gegangen ist, ich denke ich habe euch lange genug auf die Folter gespannt. Hier in Australien läuft es ein wenig anders, da kann man auch im Winter in der Sonne relaxen und dadurch fällt es mir schwer was produktieves zu machen. Heute habe ich mich aber mal überwunden meine ganzen Stichpunkte in Sätze zu formulieren. Habe ja auch einiges nachzuholen, inzwischen war ich in Port Macquarie, Coffs Harbour und jetzt in Surfers Paradise. Ich hoffe ich bekommen alles noch zusammen was ich schon erlebt habe.

Wie schon geschrieben, raus aus der Großstadt Sydney und rein ins gemütliche Port Macquarie (am Anreisetag leider regnerisch). Als wir (Domnic, den ich in der Sprachschule in Sydney kennen gelernt habe) dann endlich abends im Hostel, klitsch nass, angekommen sind, waren wir froh, dass die Rezeption noch offen war und noch ein Zimmer bekommen haben. Das Hostel war klein und gemütlich, sechs Zimmer, ein Aufenthaltsraum mit Küche und der Strand war einen 5 Minuten-Fußmarsch entfernt. Leider dauerte mein Aufenthalt dort nur eine Woche. Es war da so schön ruhig und gemütlich, aber auch nicht zu sehr ausgestorben. Eine überschaubare Innenstadt und eine wunderschöne Promenade am Fluss und am Strand. Wie überall in Australien sind die Städte sehr großflächig, haben sehr gepflegte öffentliche Plätze, mit sauberen Toiletten, Grillplätzen und ästhetischen Eigenheimen. Ich bin immer wieder erstaunt wie freundlich und hilfsbereit hier die Leute sind. Man kann jeden um Hilfe fragen egal was und wenn man fragt und Jogger grüßen sich morgens alle gegenseitig. In Port Macquarie habe das erste Mal einen selbst gefangenen Fisch gegessen. Für diejenigen die mir nicht glauben, ich habe Beweisfotos aufgenommen.

 Port Macquarie erkunden  Koala Hospital selbst gefangener Fisch selbst gebratener Fisch

Mein nächster Stopp mit dem Zug war dann in Coffs Harbour, was mir bestimmt lange als einer der interessantesten Orte in Australien, mit einem hervorragenden Hostel, in Erinnerung bleiben wird. Das schönste am Ort war der Strand. Viele der Leute haben mir auch berichtet, dass sie in Australien kaum ein schöneren Strand gesehen haben. Der Strand ist vom Hafen in zwei Abschnitte geteilt. Einmal der Park Beach mit dem offenen Meer und den unglaublichen Wellen und der Jetti Beach der mit Wellenbrechern umschlossen ist. Dort ist auch der Hafen und ein langer, hoher Steg von dem wir des Öfteren mal runter gesprungen sind. Vor Coffs Harbour waren mehrere kleine Inseln und zwei von denen war mit den Wellenbrechern verbunden, so dass man sie erkunden konnte. Leider hatte Coffs Harbour nicht so eine schöne Innenstadt wie Port Macquarie, nur eine kleine Einkaufspassage und am Highway ein Paar Läden. Auch schön war der Coffs Harbour Creek in dem man gut paddeln und angeln kann, sowie der Botanische Garten am Creek mit einem Wanderweg ringsherum, was ideal für ein entspanntes Workout geeignet ist. Freie Surfbords, Stand up Padelbords, Kajaks, Ruderbote, Angeln, Bodybords und Schnorchel konnte man sich kostenlos im Hostel ausleihen und auch das Internet war kostenlos. In Coffs Harbour habe ich bestimmt 2/3 der Zeit mit Surfen verbracht und trotz der langen Zeit fällt es mir noch so schwer zu surfen. Die andere Zeit lag ich am Strand in der Sonne, andere Wassersportarten ausüben und Abends habe ich jeden Tag die Küche gereinigt - für freie Unterkunft. Jeden Tag gab es unterschiedlichste Aktivitäten, wie zum Beispiel (vom Jetti Steg springen), mit dem Jeep durch den Regenwald heizen oder abends Meal Nights und BBQ.

Coffs Harbour´s Aussichts-Plattform Jetti Jamping in Coffs HarbourSurf Lessons mit Lee Winkler

Von Coffs Harbour sind Tobi, mit dem ich Coffs unsicher gemacht habe, und ich dann mit dem Zug weiter gereist. Die Zeit vergeht rasend schnell, jetzt bin ich schon wieder fast eine Woche in Surfers Paradise und genieße mal wieder die Sonne am Strand. Das Hostel in dem ich jetzt bin ist auch recht gut. Weniger schön ist, dass das Internet ab und zu ausfällt und man leider keine Surfbords kostenlos ausleihen kann. Voraussichtlich werde ich am Dienstag wieder mal im Hostel für freie Unterkunft anfangen zu arbeiten.

Rugby schauen, Queensland vs New South Wales und ein kleines Bier trinken

Ich werde euch versprechen, dass ich für meinen folgenden Beitrag keine zwei Monate brauche. Beim nächsten Mal werde ich dann ausführlich von Surfers Paradise berichten.

Meine ersten Tage

Montag, 15.04.2013

Ich sitze hier gerade in meinem Zimmer, bei meiner Gastfamilie und fühle mich gerade irgend wie die Figur „Carrie“. Fragend auf dem Bildschirm starrend, ständig auf meine Backspace Taste hämmernd und auf die Erleuchtung wartend. In denn letzten Tagen war ich immer so beschäftigt das die Zeit wie in Flug verstrich. So viele Dinge die ich immer Erledigen muss.

Fortsetzung

Am Flughafen wurde ich und zwei andere Mädels von einem anderen Backpacker abgeholt. Wie der Zufall so will hat zur Begrüßung erst mal geregnet und der Van mit dem wir abgeholt wurden hatte auch schon bessere Tage gesehen. Später dann auf dem Freeway gab es dann eine kurze Aufregung, als der Typ seine Zigarette nicht richtig aus dem Van geworfen hatte und auf dem Rücksitz gelandet ist. Da ich von Vorne nicht ran kam und die beiden Mädels auf der letzten Bank saßen, die nicht wussten was wir von ihnen wollten, hat es dadurch eine wenig gedauert bis die Zigarette draußen war.

Ich schau neben bei ein bissen Fernsehen und habe gerade eine geniale Werbung gesehen die ich euch nicht vorenthalten will.

Die ersten Nächte im Hostel waren gewöhnungsbedürftig, Gemeinschafts Duschen und Toiletten und ein kleines Zimmer wo gerade mal 3 Doppel-Stockbetten Platz hatten. Im Zimmer war ein kleines Fenster das in einer Gasse/Spalt auf ging und Zwei Lüfter die versucht haben etwas frische Lauft ins Zimmer zu wehen. Dazu kam das die Dachterrasse schräg über uns war und die dort öfters mal ein durch gezogen haben, was dann schön in unser Zimmer rein gezogen ist. Zum Glück hatte ich aber 5 andere die die echt cool sind. Als wir uns dann letztens getroffen haben, hatten sie mir die erste Nacht als ich weg war erzählt. Sorry Johannes.

Es gab eine BBQ mit anschließender Bar Tour und Johannes hatte wohl zu viel getrunken. Am nächstem Morgen hört man wie sein Kumpel aufwacht und sich ärgert: „Verdammt ihr ist es feucht, hat es rein geregnet?“ nach oben guckend „Jooohhhaaannnnnneeeessss!!!“ Jetzt weiß ich warum immer alle oben schlaffen wollen.

Aber zurück zu mir. Ich habe schon in den ersten Tagen mir das Opera House angeschaut und fand es schön aber nicht außergewöhnlich. Auch die Innen Stadt ist wirklich sauber und schön und teuer. Was ich kaum glauben konnte war, dass in Sydney jeden Samstag Feuerwerk ist. Vergleichs weise wie Treptow in flammen und Boxen waren auch alle 3 Meter.

Feuerwerk in Sydney Darling Harbour

Das Highlight bisher war eine Wanderung von ca 10:30 bis 16:30 mit ein Kumpel denn ich im Sprachkurs Kennengelernt habe, durch die Blue Mountains. Wandern ist eigentlich ein falsches Wort, Keltern trifft es glaube besser. Wir sind kaum ein Stück gelaufen ohne das wir keine Steigung hatte. Die Landschaft War Einmalig, habe mich wie Rambo gefühlt der durch den Busch kriecht.


Blue Mountains 1 Blue Mountains 2

Ein Tag davor war ich am Strand in Manlay. Baden, Sonne tanken und relaxen. Ich finde aber den Bondi Beach schöner, wo ich eine Woche zu vor war. Dort sind größere Wellen zum Surfen, so eine Skater Anlage und für die kein Stand mögen eine große Wiese vor dem Strand.

Manlay Beach Bondi Beach

Und nächste Woche geht es weiter mit …, hmm nö, verrate ich noch nicht :)

Let´s go to Down Under!

Freitag, 05.04.2013

Meine erste wirklich lange Reise, die ich bestimmt nicht vergessen werde, mit den ganzen neuen Eindrücken, Gefühlen und Herzrasen-angst was falsch zu machen. Aber ich fange erst mal von ganz vorne an.

Noch nicht mal richtig aus der Tür raus und das erste Problem kam auf mich zu. "Ihr Identitäts- Code für das Rail and Fly Tickez ist falsch" oder so in der Art. Also musste ich nach meinem ersten Schwächeanfall, da ich dachte ich würde meinen Flug nicht bekommen, ohne Fahrkarte in den ICE einsteigen. Mir wurde gesagt, dass ich dass auch mit dem Zugbegleiter klären könne. Als ich dann im Zug war und die Kontrolleurin mich immer wieder vertröstete, "Ja, Ja, ich komme später noch mal vorbei!" dachte ich, ich hätte den ultimativen Trick herausgefunden, kostenlos mit der DB zu fahren, einfach behaupten mann hätte ein Rail and Fly Ticket.

Übrigens sitze ich gerade im Flugzeug und fliege über die nord-westliche Küste Australien`s, nach ca.30 Stunden Reisezeit. In ca. 4 Stunden müsste ich ankommen.

Um auf das Thema zurückzukommen, ich hoffe, das ich dass mit der Airline geklärt bekomme. Sonst bleibe ich auf den Kosten hängen. Ansonsten ging aber bisher alles gut, außer eine Kleinigkeit:

Hatte mir eine Telefonkarte gekauft, um mich aus Dubai bei meinen Eltern melden zu können. Ich wusste allerdings nicht, dass es mehrere Anbieter gab. Also musste ich erst mal die richtige Telefonzelle finden. Mit der ersten Telefonzelle hatte ich gleich Probleme, so dass ich meine Suche fortsetzen musste. Letztendlich habe ich es nach langem Suchen doch geschafft mich zu melden.

Jetzt aber zu den erfreulichen Eindrücken. Auch die economy class von Emirates gefällt mir ausgesprochen gut. Nach dem boarding hat mann ein feuchtes, heißes Tuch bekommen. Zuerst wusste ich damit nichts anzufangen. Nachdem ich mich umgesehen hatte und beobachten konnte wie alle ihr Gesicht und Hände abwaschen, habe ich es einfach mal nachgemacht. Später wurden auch Zahnbürsten, Schlfmasken, Kissen, Decken und neue Strümpfe verteilt. Also Strümpf haben aber auch alle bekommen. Erst dachte ich, dass dies eine spezielle Aufmerksamkeit für mich war, weil ich mir nach dem Einsteigen aufgrund meiner arg strapazierten Füsse gleich die Schuhe ausgezogen hatte. Die Ausstattung im Flugzeug finde ich einmalig. Mann hat sein eigenes touchscreen vor sich, USB- Strom-Ausgang, Steckdose und ein joystick. Also eigentlich einen PC.Mann kann sich individuell Filme anschauen (Der Hobbit, Jack Reacher, Skyfall usw.), diverse TV-Serien und Mini- Games spielen. Die Zeit hier fand ich dadurch jetzt nicht so anstrengend.

Zu Guter letzt schaute ich noch den "Hobbit" und beetete, dass mein Gepäck auch in diesem tollen Flugzeug ist. Schlussworte zu finden fand ich schon immer schwer. Deswegen sage ich

Fortsetzung folgt... Cool